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Let There Be Rock
Das offizielle Info der Plattenfirma zur größten Rockband aller
Zeiten, AC/DC, weiß folgendes zu berichten: "Am Silvesterabend
des Jahreswechsels 1973/74 steht eine vielversprechende Newcomer-Formation auf
der Bühne des Chequers Club im australischen Sidney, die in den kommenden
Dekaden Musikgeschichte schreiben wird. Im Repertoire der auf den Namen AC/DC
getauften, aus schottischen Einwanderern sich rekrutierenden Formation finden
sich prägnante Rock'n'Roll-Klassiker von Chuck Berry, Rolling Stones
und Beatles sowie einige knackige Eigenkompositionen mit eindeutig
zweideutigem Inhalt. Niemand wäre wohl auf die Idee gekommen, dass dieser
wilde Haufen an pubertierenden Rüpeln in nicht allzu ferner Zukunft zu
den einflussreichsten Ensembles im Hard Rock- und Heavy Metal-Bereich
gehören wird. Gegründet wurden AC/DC - übrigens die englische
Abkürzung für Alternating Current/Direct Current (Wechselstrom /
Gleichstrom), welche im Slang aber auch jemanden bezeichnet, der sowohl
Männer als auch Frauen attraktiv findet - 1972 von Rhythmus-Gitarrist
Malcolm Young .."
Seien wir mal ehrlich: Das war der beste Moment unseres Lebens, auch wenn wir
ihn nicht unmittelbar miterleben durften. In den Folgejahren machten AC/DC mit
der legendären und am 19.2.1980 definitiv viel zu früh verstorbenen
Sängerikone Bon Scott sechs Studioscheiben (Europäische
Zählung) und lieferten nebenbei mit dem "If You Want Blood You've
Got It" Livealbum von 1978 und dem 79er Video "Let There Be
Rock", welches den Livemitschnitt ihres Pariser Konzertes mit
anbetungswürdigen Interviewsequenzen mischt, auch noch das Neue und Alte
Testament des Drecksrock noch bevor die Band ihr Zehnjähriges feierte.
Von "High Voltage" bis "Highway To Hell" dauerte es gerade
mal fünf Jahre, in denen AC/DC mehr schafften als andere Kapellen sich
überhaupt vorstellen können. Und nicht nur das. Sie bauten darauf
auf und erreichten mit ihrem neuen Sänger, Ex-Geordie Frontmann Brian
Johnson, den Status von stadienfüllenden Rockgötter, die alleine vom
mit Bon Scott begonnenen und mit Johnson beendeten "Back In Black" -
Album über 41 Mio Scheiben unters gierige Volk brachten.
Diesem Volk gehören auch die Herren von den Dirty Deeds '79 an. Sie sind
AC/DC-Verrückte reinsten Wassers und genau das ist der Grund dafür,
dass sie auch nach über einem Jahrzehnt noch die fulminanten Stampfer
ihrer Vorbilder wie "Whole Lotta Rosie" oder "TNT" mit
Inbrunst und der vielfach gelobten Authentizität spielen "Die 5
Bonner haben sich zum Ziel gesetzt, wie die Altmeister aufzutreten und covern
jegliche AC/DC-Songs, so dass man meint, Angus und Konsorten stehen selbst auf
der Bühne." urteilt bonnaparte.de. "Der Sound der
Vorbilder wurde so originaltreu und mit solch einem Elan rübergebracht,
dass einfach jeder aus dem Publikum mitgerissen wurde. Der Laden drohte
auseinanderzubrechen..."
Angeführt werden die Deeds vom Ausnahmegitarristen Volker
"Vangus" Voigt, über den die Bibel der AC/DC-Coverbands, das
Onlinemagazin "Daily Dirt" zu berichten weiß: "Als
Besonderheit würde ich noch "Vangus" erwähnen. Mit
"Spiegelglatze" und aufgeklebten Hörnchen (Schuluniform
sowieso) kann man anfangs noch schmunzeln, was jedoch schnell in Begeisterung
umschlägt: Der Mann versteht sein Handwerk." Das Solinger
Tageblatt schlägt in die gleiche Kerbe: "Neben der Schuljungen-
Kleidung von Angus Young imitierte er auch dessen weltberühmte Bewegungen
täuschend echt: Deutschlands authentischster Angus Young-Klon!"
Ihm zur Seite steht Sänger Alex "Big Bonn" Kaiser wie Vangus
Vorzeigemusikant und eine Rampensau erster Güte. "Bemerkenswert,
wie der gewichtige "Big Bonn" die AC/DC-Sänger Bon Scott und
Brian Johnson bühnenwirksam zu verkörpern weiß und wie
kraftvoll er seine aufmüpfigen Texte skandiert. Nicht zu
überhören ist Lead-Gitarrist "Vangus", der atemberaubende
Soli spielt und dem legendären AC/DC-Gitarristen Angus Young kaum
nachsteht." (General-Anzeiger, Bonn)
Da Eigenlob bekanntlich unangenehm riecht, hier ein Auszug der Kritik des
Kollegen von Musicheadquater.de, der bestens trifft, wofür die Deeds stehen
wollen: "Im komplett ausverkauften Prime Club zu Köln rockten die
fünf Jungs aus Bonn alles in Grund und Boden. Über zwanzig Songs,
darunter "The Jack", "Sin City", "Live Wire" und
natürlich "Dirty Deeds" wurden zum Besten gegeben, was für
ein Abend. Die Band selber ganz im Stil der Australier, Gesang (Big Bonn), Lead
Gitarre (Vangus), Rhythmus Gitarre (KutA Young), Bass (Dr. Williams) und
Schlagzeuger Gonz "the machine" Rudd. Nach etwa zehn Minuten ist klar,
wohin die Reise an diesem Abend gehen soll: Dirty Deeds '79 rocken was das Zeug
hält, man hat kaum Zeit zu verschnaufen, an meinem Shirt befindet sich
keine trockene Stelle mehr, egal! Der Prime Club bebt, die Meute tanzt und singt
jeden Song aus vollem Herzen mit als wolle man Bon Scott, der mit Sicherheit
anwesend war, eine Botschaft schicken."
Die Qualität der Dirty Deeds '79 hat sich mittlerweile rumgesprochen und
hat sich seither den Ruf der führenden AC/DC-Tribute- und Coverband im Land
erspielt. Da kann man auch schon mal Vorzeigerocker wie Peter Brings gute zwei
Stunden beim Haareschütteln begutachten und Rod Gonzales von den Die
Ärzte weiß: "Es gibt nur zwei brauchbare AC/DC-Coverbands und
das sind Bon Scott aus Hamburg und die Deeds aus Bonn." Ihre Konzerte sind
schweißtreibende, zweistündige Andachten und in der Heimat nahezu
durchweg ausverkauft. Aber auch auswärts wird gepunktet: So feierten sie
mit 2500 Paulifans auf dem FC St.Pauli Saisonabschluss in den Hamburger Docks
und ließen Jürgen Kohler auf seiner "Good bye, Jürgen"-
Party hochleben. Beim Heimspiel auf der Bonner RhEINKULTUR rockten sie mit knapp
40.000 Fans das Graue vom Himmel runter. Sie traktieren auch die Nackenmuskel
auf Bikertreffs und - festen, was sie bis auf die Balearen zur Ibiza Bikeweek
2003 und 2004 führte, wo sie mit jeweils zwei Shows den Playa D'en Bossa
in Schutt und Asche legten. Im Juni 2004 schließlich feierten sie mit
einem legendären Open Air vor über 5000 Fans ihr 15jähriges
Bestehen. Zuletzt erlebten die Deeds einen absoluten Höhepunkt auf dem
Stadtfest Minsk, wo sie als Mainact und "Kulturbotschafter" ihrer
Heimatstadt 60.000 euphorischen Weißrussen siebzig unvergessliche Minuten
bescherten - ein Triumphzug par excellence. 2007 wartet der nächste
Leckerbissen: Als erste Tributeband in der 30-jährigen Geschichte des
WDR Rockpalastes werden die Dirty Deeds ‘79 am 20. März aufgezeichnet
und dürfen sich über diesen Ritterschlag auch entsprechend freuen.
Die Dirty Deeds '79 sind keine Profimucker, auch wenn ihre Konzerte in jeder
Beziehung locker professionellen Ansprüchen genügen. Sie sind echte
AC/DC-Fans und das ist, was sie antreibt. Um den australischen Rock'n'Roll
Übervätern zu huldigen, sind sie zu (fast) allem bereit. Bei den Deeds
gibt's das Vollprogramm mit "Highway To Hell", "Let There Be Rock",
"Hells Bells"und all den anderen Prachtstücken von Angus & Co.
Bonnaparte.de erfasst ganz gut, was passiert, wenn sie sich durch den AC/DC-
Backkatalog der Siebziger und allerfrühesten Achtziger rocken, was sie mit
absoluter Hingabe tun: "Die Stimmung kam der auf einem AC/DC-Konzert
gleich, auch wenn nur einige hundert Leute in die Harmonie reinpaßten:
Voll, naß, heiß, laut und genial! Es schien als fegte Angus Young
persönlich wie ein Wahnsinniger über die Bühne. Super Konzert,
Headbanging, Bier, lauter Gesang. Ende. Gegröle. Zugabe."
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